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Integration in den Arbeitsmarkt für psychisch Beeinträchtigte

IApB

Die Zahl der Fehltage am Arbeitsplatz wegen psychischer Erkrankungen und Verhaltensstörungen sind in den vergangenen Jahren bundesweit deutlich gestiegen. Im Arbeitsleben kommen vor allem Depressionen und Angsterkrankungen vor, gelegentlich auch schizophrene Psychosen und bipolare Störungen. Seelische Leiden werden im Berufsleben immer noch als Tabuthema behandelt. Betroffene haben es daher nicht leicht, ihre Erkrankung bei der Rückkehr in den Job ehrlich anzusprechen. Für psychisch Erkrankte ist die Wiedereingliederung ins Berufsleben doppelt schwer: Nicht nur ihre Erkrankung belastet sie, sondern auch die Angst sich einer beruflichen Neuorientierung zu stellen, sei es in einem neuen Arbeitsfeld oder einem neuen Beruf.
Zielgruppe
Zielgruppe sind psychisch beeinträchtigte Rehabilitanden, welche Anspruch auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben haben. Die erforderlichen Maßnahmen werden erbracht, um die Erwerbsfähigkeit behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wieder herzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern (§ 33 SGB IX).
Voraussetzungen für die Teilnahme an der Maßnahme IApB sind:
  • eine ausreichend gefestigte psychische Stabilität der Rehabilitanden
  • deren vollschichtige Einsetzbarkeit auf dem Arbeitsmarkt gegeben ist
  • die aktive Mitwirkung der Rehabilitanden bei der Durchführung der Maßnahme
Maßnahmedauer: 12 Monate

Ablauf

Feststellungsphase (ca. 3 Monate)

  • Erstellung eines individuellen Leistungsprofils (Entwicklungsbericht) zu Fähigkeiten und Defiziten, Ermittlung des jeweiligen Hilfebedarfs und Aufbau notwendiger Kompetenzen 
  • individuelle Praktikumsplatzsuche auf Grundlage des erstellten Leistungsprofils 
  • ggf. Erarbeitung von beruflichen Alternativen
Erprobungs- und Integrationsphase (9 Monate)
  • umfangreiches betriebliches Praktikum in einem wohnortnahen Betrieb 
  • Kommunikations- und Bewerbungstraining 
  • Begleitende arbeitstherapeutische Maßnahmen 
  • Sozialpädagogische Unterstützung durch wöchentliche Praktikumsbesuche 
  • Anregung zum selbständigen Tätigwerden der Teilnehmer unter Berücksichtigung vorhandener Einschränkungen
Ein wichtiger Bestandteil ist hierbei die persönliche und intensive Betreuung und Beratung der Teilnehmer durch die Job Coaches.

Bildungszentrum Saalfeld GmbH
Fachgebiet Ausbildung Rehabilitation
Fachgruppe Reha Erwachsene
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Tel.: 03671 459-0
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Ansprechpartner:

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E-Mail: s.kessel@bz-saalfeld.de

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